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Appartments KOVACIKA · šet. Ante Starcevica 44a · 23250 Pag · Kroatien·
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Die Altstadt PAG befindet sich ca. 1km vom alten Stadtkern entfernt und seit den 70er Jahren des 20.Jahrhunderts ist sie ein Bestandteil der Stadt Pag. Einst war die Altstadt eine große und reiche Stadt, die durch kräftige Stadtmauern gestärkt wurde. Den Hafen bildete Kosljun, ein Ort auf der westlichen Seite der Insel. In der Altstadt machte man sich vom Salz zunutzen und es gab einen Hafen für Schiffe von mittlerer Größe.

In der Altstadt wurden Überreste von antiken Denkmälern gefunden sowie Teile megalithischer Fundamente, was darauf hinweist, dass sich die Stadt dort noch im helenischen Zeitalter befand. Die heutige Kirche der Hl. Maria entstand auf dem Fundament einer altkroatischen Basilika aus dem 8.Jahrhundert.

Wegen der Salzes war die Stadt Pag häufig Ziel vieler Angriffe und eben auf diesem Gebiet wurden vom 11.-15.Jahrhundert heftige Kämpfe zwischen zwei starken kirchlichen, wirtschaftlichen und militärischen Zentren - Zadar und Rab - geführt. Außerdem kämpfte Pag ständig für seine Unaghängigkeit, sodass es gerade in der Altstadt eine Reihe von Kämpfen gab.

Der schlimmste Kampf fand am 30.03.1393 statt. Zu der Zeit wurde Pag von Söldnern angegriffen, die die Stadt ausraubten und schließlich anzündeten.

Nach der Umsiedlung der Bevölkerung im Jahre 1467, bauten die Franziskaner 1589 in der Altstadt neben einer bereits existierenden Kirche ein Kloster.

Das Besondere an der Altstadt ist der Klosterbrunnen und die Statue der Mutter Gottes in der Altstadt. Der Klosterbrunnen befindet sich inmitten eines Hofes. Der Legende nach haben die Pager während einer langen Dürrezeit, als ihnen eine Katastrophe drohte, die Mutter Gottes angebetet und diese soll den Klosterbrunnen mit Wasser gefüllt haben. In ihm gab es so viel Wasser, dass es über den Rand hinüberschwappte, und es reichte sogar für dasTrinkwasser aller Tiere und für große Reserven. Seitdem, so sagt die Legende, kann dieser Brunnen, selbst zu größten Dürrezeiten, nicht mehr austrocknen..

 

Hl. Vid (342 m. ) ist der höchste Punkt auf der Insel Pag; dieser befindet sich im westlichen Teil der Stadt. Vom Gipfel aus hat man einen wunderschönen Blick auf die ganze Bucht von Pag. Am leichtesten erreicht man den Gipfel von Dubrava aus, wo man auch Wegweiser finden kann, die den Weg nach oben zeigen.
Dorf Simuni hat sich in einer natürlich geschützten Bucht auf der südwestlichen Seite der Insel Pag eingesiedelt. Simuni ist cca. 10 km von dem Kulturzentrum Pag und cca. 15 km von dem Unterhaltungszentrum Novalja entfernt. In Simuni, dass für seine Fischqualität bekannt ist, können Sie täglich frischen Fisch kaufen.


Das Gebiet Caskas ist besonders für Archäologen, Historiker und allgemein geschichtlich interessierte attraktiv. Caska befindet sich im westlichen Teil der Pager Bucht. Dies ist die Bezeichnung für ein größeres Gebiet, das von einer Seite von dem Strand Zrce eingegrenzt wird und von der anderen Seite von den Orten Zubovici, Kustici und Metajna, die man zusammen Barbati nennt. In der Bucht Caska gibt es heute nur einige Häuser, doch auf ihrem Meeresboden findet man eine überschwemmte Stadt. Die Historiker meinen es handle sich hier um eine römische Stadt, die im 4. Jahrhundert aufgrund eines Erdbebens überflutet wurde. Doch es gibt auch Meinungen, dass Caska aus unbekannten Gründen verlassen und während des Jahrhunderts überschwemmt wurde. Außerdem gibt es verschiedene Meinungen was die Größe der Stadt Caska anbelangt.

Einige sagen, dass die Stadt ca. 5000 Einwohner hatte, während andere Historiker von sogar 30 000 Einwohnern sprechen. Archäologische Forschungen konnten bis heute dieses Rätsel nicht lösen. Unterdessen entdeckte man bei Forschungen im Jahre 1964 einen Eingang in ein Kanalisationssystem, das größer als das System des antiken Roms ist. Dies lässt die Schlussfolgerung zu, dass es sich doch um eine große und bedeutende Stadt handelte. Auch eine andere Tatsache zeugt von Caskas Wichtigkeit; die bekannte und reiche Familie aus Rom, Familie Calpurnia, besaß in Caska eine luxuriöse Villa.

Doch ob Caska nun eine römische Stadt ist oder ob es sie schon viel früher gab, weiß man bis heute nicht genau. Caska ist bedeutend, da es wahrscheinlich der erste größere Ort auf der Insel Pag war.

Mit der Stadt ist auch eine Legende verbunden, wobei dies die einzige Insellegende ist, die durch mündliche Übertragung bis zum heutigen Tage überliefert wurde. Diese Legende sagt, dass Caska eine reiche Stadt war in der nur gute Menschen lebten. Doch je reicher die Menschen wurden desto weiter entfernten sie sich von Gott. Aus diesem Grunde entschied Gott sie zu bestrafen. Er schickte einen Engel, der wie ein zufälliger Fremder aussah und herausfinden sollte, ob es in Caska noch einen gerechten Menschen gibt, den er vor dem schlimmen Tod, der den Einwohnern drohte, retten konnte. Bei seiner Ankunft erkannte der Engel schon die große Sünde der Einwohner. Er begegnete zwei Schwestern, Bona und Mala. Bona war die gute und Mala die böse Schwester. Bona war die einzige gerechte Person der Stadt und der Engel warnte sie vor dem kommendem Verderben, wie es ihm Gott befohlen hatte. An dem Tag, als Caska bestraft werden sollte, führte der Engel Bona aus der Stadt zum südlichen Teil der Insel Pag. In dem Moment schickte Gott ein großes Feuer vom Himmel, einen starken Wind und ein Erdbeben in die Stadt Caska. Diese ging unter Flammen und Ruinen im Meer unter, mit ihr all das Gold und Diamanten, die die Einwohner in Mengen besaßen. Bona begegnete im südlichen Teil der Insel einem jungen Hirten, den sie heiratete.
Gemeinsam gründeten sie eine neue Stadt - Pag. So lehrt uns dies die Legende Caskas, der Stadt die sich auf dem Grund des Meeres befindet, bedeckt mit Schlamm. Überreste der Stadt können beim Tauchen entdeckt werden, doch der Großteil ist unzugänglich, da er mit zu dicken Schlammschichten, Sand und Meeresalgen bedeckt ist.

 

(übernommen von www.otokpag.com)

 

LUN, Ortschaft mit dem Ankerplatz Tovarnele an der Nordwestküste der Insel Pag, südlich des Kaps Lun. Die südlichen und westlichen Abhänge sind mit alten Olivenbäumen und stellenweise mit Macchia bewachsen, während die nördlichen felsig und kahl sind. Auf der Hoch-
ebene gedeihen Reben und Obstbäume (Feigen-, Pfirsich-, Mandel- und Birnbäume). Auf einigen Feldern werden Gerste und Hülsenfrüchte angebaut, die Einwohner sind Fischer und Viehzüchter. Die Küste ist in kleine Buchten mit Sand- und Schlammgrund gegliedert, wobei nur Tovarnele und JakiSnica bei Bora geeignete Ankerplätze sind. Westlich der Küste liegen die Inselchen Dolfin und Veliki und Mali Laganj.

In der Gegend von Lun befinden sich mehrere Nekropolen und eine größere Festung (Gradac, über StaniSCe) aus der Liburnerzeit. In der Bucht Tovarnele wurden römische Münzen gefunden, dort ist auch ein altchristlicher Sarkophag ausgestellt, der in jüngerer Zeit aus Pag hierher gebracht wurde. In der Pfarrkirche St. Hieronymus wird das romanische Standbild des hl. Michael aufbewahrt, das in der Ruine der frühmittelalterlichen Martinskirche auf dem Kap Luna gefunden wurde. In der Nähe des Weilers JakiSnica liegen die Mauerreste der Johanniskapelle aus dem 14. Jh. und in Vidasovi Stanovi jene der St.-Veit-Kapelle, ebenfalls aus dem 14. Jh.