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ZADAR www.zadar.hr, entfernt 48km

Die Stadt Zadar [ˈzǎdâr] (lateinisch Iader oder Iadera, italienisch Zara) (sprich stimmhaft: Sadar) liegt im Süden Kroatiens in Norddalmatien. Zadar ist eine Hafenstadt und ein Seebad an der Adria mit 82.680 Einwohnern 2006. Die Mehrheit der Bevölkerung stellen mit 92,77 Prozent die Kroaten. Zadar ist Verwaltungssitz der Gespanschaft Zadar (kroatisch Zadarska županija), Sitz der katholischen Erzdiözese Zadar (welcher das Militärordinariat unterstellt ist) und besitzt eine Universität.

Zadar war schon in der illyrischen Zeit eine Siedlung. In römischen Quellen wird es als Iader (Iadera), bei Konsantinos Porphyrogennetos im 10. Jahrhunderts als Diadora erwähnt.

Im 2. Jahrhundert v. Chr. unterwarfen die Römer die Stadt, bauten ein Kapitol, Befestigungsanlagen, Thermen und einen Aquädukt. Nach 59 v. Chr. war Zadar römisches Municipium, ab 48 v. Chr. eine Kolonie römischer Bürger.

Nach dem Niedergang des Weströmischen Reiches wurde Zadar Hauptstadt des byzantinischen Themas Dalmatien. Von da an wechselten die Herrscher der Stadt: erst fränkische, zu Beginn des 9. Jahrhunderts byzantinische. Infolge der Plünderungen durch Seeräuber begab sich Zadar um 1000 unter venezianischen Schutz und wurde vom Kaiser Alexios I. förmlich abgetreten.

Im 10. und besonders im 11. Jahrhundert haben kroatische Herrscher die eigentliche Herrschaft über die Stadt inne. Im Jahr 1102 kam Kroatien und damit auch Zadar durch ein Abkommen (Pacta conventa) in Personalunion zu Ungarn. Vom 12. Jahrhundert an führte Zadar häufige Kämpfe mit Venedig. Hier siegten 1118 die Scharen des ungarischen Königs Stephan II. über die Venezianer und Ordelafo Faliero, der Doge Venedigs, fand seinen Tod vor der Stadt. 1202 wurde Zadar von den Venezianern mit Hilfe des französischen Kreuzfahrrheers zunächst belagert und schließlich erobert.

Kulturerbe [Bearbeiten] Zadar, auf einer schmalen Landzunge am Adriatischen Meer und am Kanal von Zadar gelegen, vom Festland durch einen Wassergraben getrennt. Zadar war bis 1873 eine Festung. Die Stadt hat einen hat einen großen Hafen, vier Tore (darunter das Marinetor mit einem eingesetzten Stück eines römischen Triumphbogens und die nach dem Entwurf von Sanmicheli erbaute Porta di Terraferma) und besteht aus vier Stadtteilen. Die Bauart von Zadar ist venezianisch. Unter den Plätzen sind der Herrenplatz (Piazza dei Signori) mit schönem Hauptwachtgebäude und der Gradska Straza (mit der Stadtbibliothek) sowie der Brunnenplatz mit antiker korinthischer Säule nennenswert. Eine solche ziert auch den Simeonsplatz. Kulturhistorisch bedeutende Kirchen: die Domkirche der Heiligen Anastasia (reg. Stošija), eine romanische Basilika aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts., mit schönen Marmoraltären und Gemälden, römisches Forum die Kirchen Sv. Ilija und Sv. Simeon mit dem Leichnam des heiligen Simeon in einem kunstvollen Sarg aus vergoldetem Silber, die Kirche des Nonnenklosters Sv. Marija im lombardischen Stil, die ehemalige Kirche zur heiligen Trinität (die älteste der Stadt, der Sage nach aus den Trümmern eines Junotempels im 9. Jahrhundert. erbaut), jetzt Antikenmuseum. die Kirche Sankt Donatus aus dem 9. Jahrhundert (siehe auch: Sankt Donatus) die Kirche des Heiligen Krševan Sonstige bemerkenswerte Gebäude sind noch: der ehemalige Palast der Prioren (jetzt Sitz des Statthalters), der erzbischöfliche und bischöfliche Palast, die Gebäude des Oberlandesgerichts, des Obergymnasiums, das Theater, die neue Kaserne, das Arsenal etc. Seit 1838 besteht eine Wasserleitung. Unter den Brunnen sind architektonisch bemerkenswert die Pet bunara ("fünf Brunnen"). Auch finden sich hier Überreste einer römischen Wasserleitung. Nebst vielen anderen Ordensgemeinschaften, ist in Zadar auch der Orden der Karmelitinnen vertreten.